Öffnungszeiten: jeden Samstag und Sonntag 14-18 Uhr für alle Besucher (Sondertermine siehe Kalender),
für Gruppen nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten (z.B. für Geburtstage, Firmenveranstaltungen etc.)

Eintritt:
Erwachsene - 10 €
Kinder - 6 €
Familienkarte* - 20 €
* inkl. 2 Elternteile u. 1 Kind oder 1 Elternteil u. 2 Kinder; zusätzl. Kind: 5 €; zusätzl. Elternteil: 8 €
Flippermuseum Schwerin
Friesenstr. 29
19053 Schwerin

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn 2, Richtung Lankow Siedlung, Haltestation Friesensportplatz.

Unser Standort

Besucherinfo

Wir trauern um unseren Betreuer Jörg Grünwald

In dieser Woche ist nach langer Krankheit und viel zu früh unser Mitglied und langjähriger Museumsbetreuer Jörg Grünwald gestorben. Jörg war eine wichtige Säule des Museums und hat über Jahre hinweg den Betrieb zusammen mit Leonore gewissenhaft und engagiert sichergestellt. Er war ein Original und tauchte stets mit eleganter schwarzer Weste über dem orangefarbenen, deutlich gewölbten Polo-Shirt auf. Jörg war der gemütliche, ruhige Bär, den nichts und niemand aus der Fassung brachte, der bei allen beliebt war, dem die Kinder zugehört haben, auch wenn er sie mal ermahnen musste. In unseren Gästebüchern findet sich so mancher Eintrag mit einem herzlichen Dankeschön an Jörg. Aber er hatte nicht nur Freude am Museum und den Besuchern, er brachte auch für die Geräte Begeisterung auf und flipperte gerne und lange. Als Star Wars-Fan hatten es ihm die gleichnamigen Flipper angetan. Und wenn mal wieder ein neues Gerät in die Ausstellung gebracht wurde, stand er als Erster für ein Testspiel bereit.

Lieber Jörg, die Mitglieder des Flippermuseums sind mit Dir einen langen, erfolgreichen Weg zusammen gegangen, der nicht so früh hätte enden dürfen. Wir trauern und vermissen Dich. Wir hoffen, Du hast es jetzt gut, wo Du bist und einen SWEP1 für Dich zur Verfügung, Deinen Lieblingsflipper. Mach es gut, Jörg.

Neulich im Flippermuseum

"Hallo, können Sie mir mal helfen?", fragte mich neulich eine kleine Besucherin, die vor einem unserer Arcade-Video-Automaten aus den 80ern stand. "Na klar, was ist denn?". Das Mädchen drückte mit ihrem Zeigefinger immer wieder auf den Bildschirm. "Schauen Sie mal, das Spiel funktioniert ja gar nicht?!". Ich musste kurz überlegen, um was es hier ging, bis mir klar wurde, das Mädchen dachte, es handelt sich um eine App und um einen Touch-Screen, wie auf ihrem Handy. Tja, in den 80ern gab es noch keine Touch-Screens und man bediente Spiele noch über analoge Eingabegeräte, die man anfassen konnte und spürte, wie z.B. einen Joystick. Genau das wollen wir in unserem Spielemuseum ja bewahren und zeigen. "Du musst hier unten die Knöpfe und den Joystick benutzen", erklärte ich. "Cool, Alter, fresh", bekam ich als Kommentar zurück, als das Mädchen mit dem Joystick anfing das Spiel zu steuern.